Veröffentlicht am
24. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Der Numerus ist eine grammatische Kategorie. Er zeigt an, ob es sich um eine oder mehrere Sachen oder Personen handelt.
Es gibt im Deutschen zwei Formen des Numerus:
Singular (Einzahl)
Plural (Mehrzahl)
Um Singular oder Plural eindeutig darzustellen, müssen bestimmte Wortarten an den Numerus angepasst werden. Dazu zählen Nomen, (die meisten) Pronomen, Artikel, Adjektive und Verben.
Anpassung der Wortarten an den Numerus
Wortarten
Numerus
Singular
Plural
Nomen
Kind
Kinder
Pronomen
er
sie
Artikel
der, die, das
die
Adjektive
neue (‚das neue Auto‘)
neuen (‚die neuen Autos‘)
Verben
blüht (‚die Blume blüht‘)
blühen (‚die Blumen blühen‘)
Weitere grammatische Kategorien, an die einige Wortarten angepasst werden, sind Kasus, Genus und Person.
BeachteDer Begriff ‚Numerus Clausus‘ steht in keiner Verbindung mit dem grammatischen Numerus.
‚Numerus Clausus‘ bezeichnet die Durchschnittsnote des Abiturs, die notwendig ist, um zu einem bestimmten Studiengang zugelassen zu werden.
Veröffentlicht am
14. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. Januar 2026
Viele Adjektive können gesteigert werden. Neben dem Positiv (Grundform: ‚fein‘) gibt es den Komparativ (Höherstufe: ‚feiner‘) und den Superlativ (Höchststufe: ‚feinste/r/s‘ bzw. ‚am feinsten‘).
Mithilfe des Komparativs lassen sich zwei Sachen oder Lebewesen in Bezug auf eine gemeinsame Eigenschaft vergleichen: ‚X ist verständlicher als Y‘.
Auch der Grad einer Eigenschaft lässt sich auf diese Weise ausdrücken:
‚Das Zustandekommen von X ist wahrscheinlicher als das von Y‘.
Mithilfe des Superlativs wird die höchste Steigerungsform oder der höchstmögliche Grad einer Eigenschaft verdeutlicht: ‚X ist am schlausten von allen‘.
Beispiel: Positiv, Komparativ und Superlativ von Adjektiven
Veröffentlicht am
6. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Umlaute sind Sonderformen von Vokalen. Sie sind aus der Verbindung von zwei Vokalen zu einem Laut entstanden. Die Umlaute der deutschen Sprache sind ä, ö und ü.
Veröffentlicht am
6. Juni 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. November 2025
Ein stimmloser s-Laut wird im Deutschen häufig als ‚ss‘ oder ‚ß‘ wiedergegeben. Stimmlos bedeutet, dass der s-Laut eher wie ein Geräusch oder Zischen klingt. Du hörst dabei keinen Stimmklang.
Folgt der stimmlose s-Laut auf einen kurzen Vokal, schreibst du meistens ‚ss‘.
Folgt der stimmlose s-Laut auf einen langen Vokal oder Doppelvokal, schreibst du meistens ‚ß‘.
In manchen Wörtern wird der stimmlose s-Laut auch durch ein einfaches ‚s‘ wiedergegeben.
Ein stimmhafter s-Laut kann nicht mit ‚ss‘ oder ‚ß‘, sondern nur als einfaches ‚s‘ wiedergegeben werden.
Stimmhaft bedeutet, dass du beim Sprechen von ‚s‘ deinen Stimmklang hören kannst. Zudem spürst du eine Vibration in deinem Kehlkopf.
Beispiel: Wörter mit ‚ss‘, ‚ß‘ und ‚s‘Wiedergabe stimmloser s-Laute
Veröffentlicht am
16. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
18. Februar 2026
Ein DOI (Digital Object Identifier) ist eine eindeutige und dauerhafte Identifikationsnummer, die sich in der Regel auf ein digitales Objekt bezieht. Sie wird für dessen Verlinkung und Zitierung verwendet. Meist verweist ein DOI auf einen wissenschaftlichen Artikel.
Ein DOI hat spezielle Erkennungsmerkmale, z. B. beginnt er immer mit der Zahl ‚10‘.
Beispiel: DOI eines wissenschaftlichen FachartikelsDOI: 10.1007/978-3-662-68737-6_1
Veröffentlicht am
14. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
18. Februar 2026
Die Abkürzung ‚ebd.‘ (ebenda) wird beim Zitieren verwendet, um dieselbe Quelle abzukürzen, wenn sie im Text zwei- oder mehrmals hintereinander auftaucht.
‚Ebenda‘ stammt von dem lateinischen Wort ‚ibidem‘ (ibid. = an gleicher Stelle, genau dort).
Es ersetzt in Quellenverweisen die Namen der Verfassenden und das Erscheinungsjahr.
Beispiel: ebd. bei der Harvard-ZitierweiseDie drei folgenden Zitate entstammen derselben Quelle:
Die Forschenden argumentieren, dass … (vgl. Wallis 2024: 17).
„Die Ergebnisse behalten ihre Gültigkeit“ (ebd.: 19).
Zudem stellt sich die Frage, ob … (vgl. ebd.: 17).
Veröffentlicht am
14. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
29. Oktober 2025
Vokale sind Laute, die ohne Behinderung des Luftstroms im Mund-Rachen-Raum gebildet werden. Im deutschen Alphabet gehören a, e, i, o und u zu den Vokalen. Die Umlaute ä, ö und ü werden ebenfalls als Vokale betrachtet.
Vokale im DeutschenA, E, I, O, U, Ä, Ö, Ü
a, e, i, o, u, ä, ö, ü
Vokale werden auch als Selbstlaute bezeichnet, da sie für sich selbst klingen. Wenn du den Vokal ‚a‘ sprichst, hörst du nur diesen einen Laut.
Alle anderen Buchstaben des Alphabets sind Konsonanten. Sie brauchen einen Vokal, damit man sie besser aussprechen kann (be, de, ge, ha). Sie werden daher auch ‚Mitlaute‘ genannt.
Veröffentlicht am
13. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
28. Dezember 2025
Ein Autoritätsargument ist ein Argument, bei dem belegbare Aussagen einer Autorität zitiert werden, um eine These (= Behauptung) zu verstärken.
Autoritäten sind Personen oder Gruppen mit großem Bekanntheitsgrad (z. B. Politiker/-innen) oder mit spezieller Expertise auf einem Gebiet (z. B. Forschende). Andere Menschen orientieren sich daher an ihnen.
Beispiel: AutoritätsargumentKleinkinder sollten weniger fernsehen. Der Bundesverband für Logopädie e. V. (2024) verweist in einer Studie darauf, dass sich der übermäßige Konsum moderner Medien negativ auf die kindliche Sprachentwicklung auswirkt.
Der Bundesverband für Logopädie steht als Interessenvertretung für eine große Berufsgruppe und gilt daher als Autorität.
Veröffentlicht am
8. Mai 2024
von
Anna Fragel, B.Sc.
Überarbeitet am
18. Februar 2026
Selbstplagiat (auch: Eigenplagiat) ist das Wiederverwenden von eigenen Texten oder Textauszügen aus alten Arbeiten, ohne durch eine Quellenangabe darauf hinzuweisen.
Rechtlich gesehen ist ein Selbstplagiat keine Straftat, da nicht das geistige Eigentum fremder Personen ohne Kennzeichnung verwendet wird, sondern das eigene. Trotzdem gilt es als unwissenschaftlich und ist an den meisten Hochschulen nicht erlaubt.
Selbstplagiat: BeispielIn einer Hausarbeit verwendest du Auszüge und Ergebnisse aus einer älteren Hausarbeit, ohne einen Quellennachweis anzugeben – du schreibst sozusagen von dir selbst ab.